Dienst am Nächsten

"Eine Kirche die nicht dient, dient zu nichts!"

Jacques Gaillot, französische Bischof

 

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt das diakonische Handeln, die Vermittlung von Heil und Heilung mitten unter den Menschen - besonders für 'die Armen, Schwachen, Kranken und die Bedrückten aller Art' (GS 1, 1964) als unverzichtbare, zentrale und hoch geachtete Aufgabe für die ganze Kirche. Das gilt weiter durch alle offiziellen Äußerungen der Katholischen Kirche, global und auch genauso bei uns in Deutschland.

Bischof Gebhard Fürst, Diözese Rottenburg/Stuttgart

 

Diakonie - als Grundfunktion der Kirche - vollzieht sich als diakonische Praxis der Christen in den institutionalisierten Feldern beruflicher Caritas (wie zum Beispiel Krankenhäuser, Sozialstationen, Altenhilfe, Werkstätten für Behinderte, Kindergärten, ambulante Beratungsstellen) und in Aktivitäten gemeindlicher Caritas (Besuchsdienste, Nachbarschaftstreffen, Kleiderstuben, Sammlungen, internationale Solidaritätsaktionen und Ähnliches). Diakonie ist individuell, gesellschaftlich und politisch wirksam.
Im Unterschied zur beruflich geprägten verbandlichen Caritas wird die sozial-caritative Arbeit der Pfarrgemeinde - abgesehen von wenigen Beruflichen und einigen nebenamtlich Tätigen - überwiegend durch Ehrenamtliche/Freiwillige (einzelne, Gruppen und Gremien) geleistet. Die Unterstützung dieses freiwilligen/ehrenamtlichen Engagements der Pfarrgemeinde ist Auftrag aller örtlichen Caritasverbände, insofern der Verband "die Caritas der Pfarrgemeinde sowie die ehrenamtliche Mitarbeit ermöglichen, anregen und fördern" (2) soll. Der Fachdienst Gemeindecaritas löst diesen Satzungsauftrag ein und kooperiert darin mit pastoralen Diensten.

Deutscher Caritasverband e.V. - Eckpunkte

Caritasverband Offenburg-Kehl

 
Gemeindebrief "Blick über'n Kirchturm"

Quelle: Kath. Kirchengemeinde Hanauerland

Quelle: Kath. Kirchengemeinde Hanauerland

Quelle: Kath. Kirchengemeinde Hanauerland